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Unser KOBE Kochmesser 24 cm im SPIEGEL-Test

Am Samstag hat DER SPIEGEL in der Rubrik „Tests“ einen ausführlichen Kochmesser-Vergleich veröffentlicht – und unser KOBE Kochmesser 24 cm war mit dabei. Getestet hat Foodjournalist Peter Wagner, der schon unser KYOTO-Santoku empfohlen hatte. Diesmal trat das KOBE gegen Messer von F. Dick, Chroma, WMF und Steffen Henssler an. Kurz gesagt: Wir sind ziemlich stolz auf das Ergebnis.


Wie getestet wurde

Fünf Kochmesser, ein Praxisparcours. Bewertet wurden Werksschärfe, Schnitthaltigkeit und Nachschärfbarkeit – dazu das Verhalten bei den gängigen Schnitttechniken: Tap-, Rock- und Cross-Chopping, Zug- und Schiebeschnitt. Auf dem Brett landeten unter anderem ganze Roastbeefs, Blumenkohl, Sellerie und rohe Kartoffeln, an denen sich zeigt, wie stark eine Klinge klebt.

Die Preisspanne im Testfeld war enorm: von rund 60 Euro bis zu einer UVP von 599 Euro. Das Fazit des Autors steht gleich in der Unterzeile: Eine gute Klinge muss nicht teuer sein.


Das Urteil zum KOBE 24 cm

Der SPIEGEL zählt das KOBE 24 cm zu den besten Kochmessern im Vergleich – und beim wichtigsten Kriterium, der Schärfe, lag es vorn. Es sei „das mit Abstand schärfste Kochmesser im Test“, heißt es im Artikel.

Der Grund dafür ist kein Zufall, sondern Materialwahl. Unser schwedischer 14C28N-Stahl wird auf 61–63 HRC gehärtet. Diese Härte erlaubt uns Schneidenwinkel von 9 bis 11 Grad pro Seite – Werte, bei denen ein weicherer Stahl die Schärfe sofort wieder verlieren würde. Der Test bescheinigt dem Messer trotz dieses radikalen Winkels eine Schnitthaltigkeit, die sich über Monate mit einem Wetzstahl erhalten ließ. Und die Härte ist auch der Grund, warum die Klinge bei 24 cm Länge so dünn ausfallen darf, ohne an Stabilität zu verlieren.

Gelobt wurden außerdem der Balancepunkt – das Messer liege „wie eine Wasserwaage in der Horizontalen“ – und der aufgenietete G10-Griff auf durchgehendem Erl, dem der Tester Langlebigkeit attestiert. In Kombination mit dem moderaten Gewicht von 245 Gramm ergibt das ermüdungsfreies Arbeiten über Stunden. Selbst das hauchdünne Aufschneiden eines noch heißen Roastbeefs gelang.

Das Fazit: Alle Testkriterien erfüllt, bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.


Die Daten im Überblick

  • Stahl: 14C28N, Schweden

  • Härte: 61–63 HRC

  • Schneidenwinkel: 9–11° pro Seite

  • Schneidenlänge: 24 cm

  • Klingenhöhe: 5,1 cm

  • Klingendicke: 2,4 mm

  • Gesamtlänge: 37,5 cm

  • Gewicht: 245 g

  • Griff: G10, aufgenietet auf durchgehenden Erl

  • Preis: 79,99 €


Was uns daran am meisten freut

Im Testfeld standen Messer für 449 und 599 Euro. Dass ein Messer für 79,99 Euro bei der Schärfe an der Spitze landet, bestätigt genau den Ansatz, mit dem wir die KOBE Serie gebaut haben: kein Damast-Dekor, sondern guter Stahl, dünne Geometrie, optimale Härtung und ein sauberer Handabzug ab Werk – all das zu einem fairen Preis.

Danke an Peter Wagner für den Test und die faire Einordnung. Und danke an euch, die ihr uns seit Jahren Rückmeldung zu jeder Klinge gebt – ohne das Feedback aus der Community gäbe es die KOBE Serie in dieser Form nicht.


Aktuell ausverkauft – und warum das 20 cm für viele die bessere Wahl ist

Ehrlich gesagt hat uns die Nachfrage nach dem Artikel überrannt: Das KOBE 24 cm ist ausverkauft. Die nächste Charge erwarten wir Mitte November. Auf der Produktseite kannst du dich benachrichtigen lassen, sobald sie da ist.

Bis dahin ein Hinweis: Für die meisten Küchen ist nicht das 24er, sondern das KOBE Kochmesser 20 cm die passendere Größe – und das ist lieferbar.

Technisch sind die beiden bis auf die Länge identisch. Der Unterschied liegt im Handling: 190 statt 245 Gramm, 33,5 statt 37,5 Zentimeter Gesamtlänge. Auf einem handelsüblichen Schneidebrett arbeitet man damit einfach entspannter, und wer nicht regelmäßig ganze Braten oder große Kohlköpfe zerlegt, vermisst die vier Zentimeter selten.

Zur Einordnung: Getestet hat der SPIEGEL das 24-Zentimeter-Modell. Die Materialeigenschaften, auf die sich das Urteil zur Schärfe stützt, sind bei beiden Längen dieselben.



 
 
 

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